Gedanken #7: Reihen- & Buchabbrüche

Hallihallo!

Heute musste ich einfach einen Gedanken-Post verfassen. Ehrlich! Es ist ein Muss!
Ich habe heute Glass Sword beendet und da sind ein paar Dinge in diesem Buch geschehen, die mich fast zum Ausrasten gebracht haben. Keine Angst, es werden keine Spoiler für dieses Buch in diesem Post sein, ich werde alles weitestgehend umschreiben :)


Gedanken #3: Dramatische Liebesgeschichten (und das Fehlen von schönen, problemlosen Paaren)

Hellohello!

Heute kommt wieder mal ein Gedankenpost von mir.
Ich habe so einige Themen in Peto, über die ich noch so einen Post schreiben will und heute habe ich mir ein Thema ausgesucht, dass mich schon extrem stutzig macht und oft auch stört.








Das Thema erklärt sich eigentlich schon selbst. Mir geht es heute um die ach so tollen literarischen Liebespaare. Die, die wir alle lieben und immer wieder begeistert ihre Geschichten verfolgen.

Aber ist euch schon mal aufgefallen, dass egal wie gut die beiden zusammenpassen, wie toll sie miteinander umgehen, es niemals - und ich meine NIEMALS - einfach nur unkompliziert vondannen gehen kann?

Klar, wäre es langweilig, wenn die Paare keine Probleme hätten, aber was mich wirklich, wirklich stört sind Dreiecksbeziehungen. Zum Teufel, warum!?
Wieso müssen (gerade) in Fantasy-Jugendromanen die unscheinbaren, unbeliebten Mädchen immer direkt zwei unglaublich heiße, muskelbepackte Typen abbekommen. Und dann geht es erst richtig los.
"Wen liebe ich denn wirklich? Wer ist besser für mich? Für wen soll ich mich entscheiden? Ich bin doch so verwirrt."

Aber Dreiecksbeziehungen sind nicht das Einzige, was mich so aufregt. Ich hasse es ebenfalls, wenn die Mädels (oder auch die Jungs) ewiglange darüber jammern, wie gern sie mit ihm/ihr zusammen wären und nichts unternehmen. Und mit nichts, meine ich n.i.c.h.t.s. Sie machen so weiter, als würden sie nicht jede Nacht von ihm/ihr träumen und regen sich dann auf, wenn nichts passiert. Am Anfang ist das noch recht akzeptabel, wenn das aber bis über die Hälfte des Buches so läuft, möchte ich meinen Kopf gegen eine Wand jagen.

Wisst ihr welche Paare ich am liebsten habe?
Die 'Wir-Sind-Freunde-Aber-Lieben-Uns-Auch'-Paare. Ohne Scherz, ich liebe diese Paare, die zuerst Freunde sind und sich dann langsam, anschleichend und mit viel Gefühl ineinander verlieben. Paare wie Percabeth (Percy und Annabeth aus Percy Jackson) oder Sophie und Archer (aus Hex Hall; auch wenn die beiden ziemliche Probleme mit dem wirklichen Zusammenkommen haben und ich mir nicht sicher bin, ob das in diese Kategorie fällt, aber ich denke schon).
Das sind übrigens auch die Liebespaare, die ich selber am liebsten in meinen Geschichten schreibe.

Ich meine, wie vorhin schon gesagt, einfach nur Paare, die keine Herausforderungen haben, sind einfach langweilig zu lesen. Aber es gibt so viele andere Probleme, als wie andere Typen und Schüchternheit. Die Eltern wollen es nicht, die Welt einer der beiden ist in Gefahr, das erste Mal, Probleme eines einzlenen gemeinsam bewältigen. Und obwohl man diese Probleme angehen kann, kann man noch immer ein tolles Paar sein, das sich liebt und einfach nur süß miteinander umgeht. Und leider habe ich bisher viel zu wenige Bücher mit Liebespaaren dieser Art gelesen.

Und jetzt, da wir schon mal dran sind, würde ich gerne noch andere Fehler besprechen, die Autoren bei Liebesbeziehungen unterlaufen können.

1. Viel zu schnell: Das ist eines der nervigsten Dinge überhaupt. Wenn sich die beiden einfach viel zu schnell und ohne Gründe in einander verlieben. 'Oh, der Typ sieht so toll aus. Und Mysteriös' - Schwups - Schon die große Liebe gefunden.
2. Liebe auf den ersten Blick: Ja, das kann es sicher geben, dass man sich auf den ersten Blick verliebt. Aber in vielen Büchern kommt es schnell dazu, dass der Protagonist das alles viel zu ernst nimmt und nichts mehr anderes zählt. Und da führt mich schon zu meinem nächsten Punkt.
3. Abhängigkeit: Viel zu oft kommt es in Büchern vor, dass (oftmals) das Mädchen einfach soooo abhängig von dem unglaublich tollen, gut aussehenden Typen ist, dass es nichts mehr ohne den Typen anstellen kann. 'Was ist Essen? Wie atme ich eigentlich ohne ihn? Oh, ich fühle mich so einsam und unglaublich nutzlos ohne ihn.'
4. Mysteriöse Typen: Das ist etwas, was mich auch stört. Oftmals ist es der Kerl, der mysteriös und übernatürlich ist. Der Typ ist der Vampir, der Typ ist der Werwolf, der Typ ist der Elf, der Typ ist der unglaublich schlagkräftige Badass-Fight-Experte, während das Mädchen das abhängige, schutzbrauchende kleine Küken ist, das nichts auf die Reihe bringt. Und das sind dann meist die Paare, die die ganzen Fehler in sich haben.

Ich glaube ich lasse es jetzt mal, ich habe meinen Punkt rübergebracht

Zusammengefasst: Ich finde, es gibt viel zu wenige Paare, die einfach nur süß miteinander sind und gemeinsam Probleme lösen, anstatt dass die Beziehung selbst das Problem ist. Ich würde mir wirklich wünschen, wenn es mehrere solche Paare geben würde, denn mir fielen gerade mal so zwei ein.


Wie seht ihr das? Habt ihr das gleiche Gefühl wie ich bei der ganzen Sache? Oder findet ihr es eigentlich ganz gut, dass die Beziehung oftmals der Mittlepunkt und das Problem einer Geschichte ist?
Lasst es mich wissen, ich würde gerne mit euch diskutieren ;)



Liebe Grüße :*





Gedanken #2: Ich habe es sogar schon angefangen, dann kam mir aber ein anderes Buch dazwischen...

Hallihallo!

Ich komme wieder mal mit einem Gedanken-Post um die Ecke. Und heute ist es ein Thema, bei dem mich einfach interessieren würde, ob es auch anderen so geht. Mitdiskutieren ist wie immer erlaubt, wenn nicht sogar erwünscht! ;)



"Ich habe es sogar schon angefangen, dann kam mir aber ein anderes Buch dazwischen..."


Wer meine Aus meinem Regal-Posts kennt und diese mal genauer betrachtet hat, der weiß, wie oft ich das von mir gebe. Gerade, als ich letzthin alle Aus meinem Regal-Posts nochmal durchgelesen hatte, um bei jedem Post die neue Aufmachung einzubringen, fiel mir auf, wie oft mir das schon passiert ist. Also möchte ich mich heute ein wenig dazu äußern. (Ein wenig bedeutet viel ^^. Außerdem: Ja, Aus meinem Regal kommt zurück und das in neuem Design :D)

Fangen wir mal damit an, dass ich die Situation erkläre. Ich habe es oft, dass ich ein Buch in die Hand nehme und ich es extrem interessant finde, ja es gefällt mir teilweise auch ganz gut, und urplötzlich lege ich es auf die Seite und lese ein anderes Buch. Aber warum? Es hat mir doch gefallen, warum kommt dann ein anderes Buch dazwischen?

Ein Grund, der mir sofort einfällt ist dieser: Es erscheint ein Buch, auf das ich schon sooooo lange warte.
Dann ist es mir nämlich um einiges wichtiger dieses zu lesen und endlich die Reihe fortzusetzen oder wieder etwas von meinem Lieblingsautoren zu lesen, als dieses ganz gute Buch weiter zu lesen. Und meist ist das eine Buch danach schon wieder komplett vergessen, weil der Anfang nicht im Gedächtnis blieb.

Ein weiterer Grund ist vielleicht dieser: Ich habe die Lust auf solch ein Buch verloren.
Das ist ebenfalls einer meiner kleinen Macken beim Lesen. Ich muss auf das Thema/das Genre des Buches Lust haben. Es gibt Tage, da will ich keine Fantasy-Bücher lesen, dann will ich mal kein dickes Buch lesen. Dann gibt es auch Tage, an denen will ich einfach kein Buch über Liebe lesen. Da gibt es ganz verschiedene Gemütslagen von mir. Ist es dann nicht ganz normal, wenn man das Buch zur Seite legt?

Ein anderer Grund, der mir noch einfallen würde, wäre: Ich bin in einer Leseflaute.
Ja, ja, dann ist es natürlich klar, dass man nichts liest. Aber es geht ja nicht darum, dass ich dann nichts mehr lese, sondern einfach dem Buch die Schuld zuschiebe und somit ein anderes anfange. Ob es dann besser geht ist wirklich eine andere Sache ^^

Mein letzter Grund, den ich für plausibel halte, wäre dieser hier: Ich lese gerade nicht viel.
Das kommt in den besten Familien vor und vor allem während der Schulzeit. Da habe ich dann ein Buch angefangen zu lesen, komme aber nicht zum Lesen und es gerät in Vergessenheit. Wenn ich dann wieder anfange zu lesen, kann es schnell mal passieren, dass ich einfach ein anderes Buch in die Hand nehme.

Das sind so meine Gründe für das vorübergehende Abbrechen eines Buches. Ich möchte hier noch anbringen, dass ich keine der Bücher komplett abbreche und in eine Ecke meines Raumes schmeiße. Ich werde auf jeden Fall alle Bücher wieder in die Hand nehmen ;)

Wie geht es euch bei dem Thema? Macht ihr so etwas auch ab und an durch? Wenn ja, welche Bücher haben bei euch schon mal andere Bücher ersetzt?
Mich würde es wirklich interessieren! (:



Liebe Grüße :*





Gedanken #1: Buchcharaktere

Hello Folks!

Kommen wir wieder mal zu etwas, was mir gerade so eingefallen ist. Ich will euch jetzt nicht schon wieder einen neuen wöchentlichen Post vorstellen, sondern eher etwas, was ab und zu mal einfach so kommen kann, wenns mir grade passt oder wenn ich etwas Interessantes habe, zu dem ich mich einfach ausheulen muss ;)

Ich nenne es jetzt einfach mal Gedanken, denn das ist es eigentlich. Dinge, die ich sonst mit mir selbst im Kopf diskutieren würde. Was in etwa so aussehen würde:

A: Was hat es eigentlich mit den Buchcharakteren auf sich, Bibi?
B: Weiß auch nicht, aber die sind so verdammt wichtig.
A: Ja, schon, aber wieso? Was macht die so wichtig?
B: Wie meinst du das? Ich meine, ohne Charaktere würde es keine Geschichte geben? Oo
A: Ja, schon. Aber wieso sind die so wichtig. Die Geschichte kann doch auch mit flachen Charakteren...
B: Stopp, einfach... Was zum Teufel? Wenn die Charaktere flach wären, dass würde die Geschichte doch an Reiz verlieren lassen. Was ist los mit dir?
A: ...

Und so weiter. Seht ihr, kommt ziemlich komisch, nicht? Aber genauso würde es mir jetzt wahrscheinlich gehen, wenn ich es nicht in diesem Post veröffentlichen würde. Letztendlich würde ich deprimiert werden und mich an Dialya & Felix setzen und missbräuchte die beiden, um mich wieder besser zu fühlen. Denn ganz ehrlich, die durchleben schlimmeres, als wie meine Selbstgespräche. *hust*

Bevor ich mich in noch mehr Gesülze verliere, fange ich am besten einfach mal an ;)





Wie ihr der Einleitung entnehmen könnt, geht es mir heute um Buchcharaktere. Ich als Autorin einer eigenen Geschichte mache mir natürlich um einiges mehr Gedanken über Charaktere, als vielleicht jemand, der Bücher nur liest. Ich meine, es gibt sicherlich Ausnahmen, aber es ist doch sehr wichtig, als Autor seine Charaktere zu durchdenken.

Ich meine, eine Geschichte könnte sicherlich auch ohne großartige Charaktere bestehen, aber würde das den Leser zufriedenstellen? Ich denke nicht, da die Geschichte gerade von den Charakteren abhängt. Und Charaktere, die klar dargestellt sind, von denen weiß man meist nach kurzer Zeit, wie sie auf gewisse Situationen reagieren würden. Bei eher flachen Charakteren ist das schon etwas schwieriger. Gerade als Autor kann man da schnell Fehler machen. Zum Beispiel, wenn man den Charakter schnell flach oder gar 'shizophrenisch' werden lässt, indem man sie bei ähnlichen Situationen komplett anders reagieren lässt.

Leider hat man als Autor da sicher auch seine Probleme, denn ich bin mir bis jetzt noch nicht klar, ob meine Charaktere überhaupt gut durchdacht sind. Das Problem ist meist ja, dass man im Kopf die Charaktere komplett kennt, weiß, was sie machen würden und dann sollte man das eben aufs Papier bekommen, was oft schwerer ist, als man denkt.

Dann kann es auch noch passieren, dass man plötzlich einen Charakter gestaltet, der nicht geplant war...

Nehmen wir mal Lucas McGomery aus meiner eigenen Geschichte. Ich habe den Kerl nicht mal wirklich eingeplant gehabt, sondern wollte ihn nur ab und zu auftauchen lassen, weil er mal mit Felix befreundet war. Dann kam die Idee, dass er im zweiten Teil bei einer großen Sache helfen könnte und jetzt bin ich am charakterisieren wie sonst noch nie. Ich liebe den Kerl, aber werde ich das aufs Papier bringen können?

Aber auch die Beziehungen zwischen den Charakteren ist wichtig.
Ich hasse Menschen, die sagen, dass nur Liebesbeziehungen interessant sind. Ich könnte solche Menschen einfach nur auslachen, weil gerade Freundschaftsbeziehungen sehr interessant sind, da es von der Sorte so viele verschiedene gibt. Die brüderliche Freundschaft, die beste Freundschaft, etc.

Das zumindest sind meine Gedanken als Autorin. Doch als Leser gibt es doch auch noch ein paar Dinge.

Ein Charakter kann noch so gut durchdacht sein, wenn man als Leser keine Verbindung mit ihm eingehen kann, ist es so oder so schon zu spät. Ich will nicht sagen, dass das ein Fehler des Autors wäre, denn das hängt natürlich von jedem Leser selber ab.

Ich persönlich stehe auf starke, unabhängige Persönlichkeiten, die gerne mal das Arschloch sind, indem sie sarkastische Bemerkungen machen, aber trotzdem für andere einstehen. Ich weiß, dass nicht jeder Charakter so sein kann und ich weiß auch, dass ich andere mögen kann. Aber ich werde total frustriert, wenn ich irgendein Mädchen habe, dass die ganze Zeit herumjammert und oft die Zicke heraushängen lässt. Obwohl das natürlich von der Sicht des Lesers abhängt.

Auch wichtig ist, dass der Charakter eine Wandlung durchmacht. Ein Charakter sollte bei einer guten Geschichte eine Änderung durchmachen, damit es real wirkt.

Was ich sagen will ist, dass jeder seine eigene Vorstellung von einem tollen Charakter hat und jeder Charakter einen überzeugen kann, wenn er eine gute Geschichte im Hintergrund hat und eine Wandlung durchmacht.

Zusammengefasst: Gute Charaktere sind wichtig und geben der Geschichte die gewisse Würze. Außerdem muss jeder Leser selbst wissen, welche Charaktere er mag und wie er den Charakter interpretiert.



Wie seht ihr das? Welche Charaktere mögt ihr und was geht euch so richtig auf den Senkel?
Lasst es mich wissen, das würde mich wirklich total interessieren, was Leute von gewissen Charakteren halten ;)


Liebe Grüße :*